· 

Sieben Gründe, weshalb man etwas gegen schlechten Schlaf tun sollte

Wir schlafen heute täglich gut zwei Stunden weniger als noch vor 200 Jahren. Schlaf wird als unproduktive Zeit angesehen. Und doch ist guter Schlaf essentiell für unsere Gesundheit. Weshalb Schlaf so wichtig ist und was für besseren Schlaf gemacht werden kann.

 

1.       Schlaf ist gut für das Gedächtnis. Im Schlaf verarbeiten wir Gelerntes. Ohne diese Verarbeitung lernen wir nicht nur schlechter, sondern merken uns Wichtiges aus dem Alltag nicht mehr richtig.

 

 

2.       Schlaf ist wichtig für das Immunsystem. Schlafmangel macht uns anfälliger für Erkältungen und andere Infekte.

 

 

3.       Schlafmangel fördert Übergewicht. Steuerungsprozesse im Gehirn sorgen dafür, dass bei Schlafmangel der Appetit gesteigert und das Sättigungsgefühl schlechter ist. Dadurch essen wir mehr, insbesondere süsse Speisen.

 

 

4.       Schlechter Schlaf ist ein Risiko für psychische Erkrankungen. Schlafstörungen können sowohl Ursache als auch Folge von Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen sein. Sie sollten daher als Signal des Körpers wahrgenommen werden.

 

 

5.       Schlafmangel verschlechtert die Körperform. Es konnte gezeigt werden, dass die Muskelmasse bei Schlafstörungen abnimmt.

 

 

6.       Schlafmangel beeinträchtigt den Stoffwechsel. Das Risiko für Bluthochdruck, hohes Cholesterin und Diabetes ist bei schlechtem Schlaf erhöht.

 

 

7.       Schlafentzug gefährdet die Verkehrssicherheit. Unaufmerksamkeit und Sekundenschlaf können im Verkehr Menschenleben gefährden.

 

 

Verhaltenstherapie

 

Verhaltensmassnahmen sind unbestritten das beste Mittel gegen Schlafstörungen. Die Abklärung möglicher Ursachen, Achtsamkeit auf die Schlafumgebung und den persönlichen Tagesablauf, Entspannungsübungen und weitere Faktoren werden in unserer Schlafberatung abgedeckt.

 

 

Rezeptfreie Medikamente

 

Es gibt diverse pflanzliche und synthetische Schlafmittel, wobei die synthetischen nur für die kurzzeitige Behandlung zugelassen sind. Sie können sehr sinnvolle Hilfsmittel sein, ersetzen aber keine Verhaltensmassnahmen

 

 

Rezeptpflichtige Medikamente

 

Die Behandlung der Schlafstörung oder einer verursachenden Erkrankung mit rezeptpflichtigen Arzneien kann in einigen Fällen erforderlich sein. Auf jeden Fall erfordert eine solche Therapie gute Betreuung und regelmässige Überprüfung. Experten sind sich heute einig darüber, dass rezeptpflichtige Schlafmittel zu häufig und vor allem für zu lange Zeit verschrieben werden, denn mit steigendem Alter überwiegen die Nebenwirkungen. Daher sollte auch hier die Bewältigung mit Hilfe von Verhaltensmassnahmen versucht werden.

 

Schlafmedizinische Untersuchung und Betreuung

 

Bei geringem Erfolg ist eine Untersuchung im Schlaflabor zu empfehlen. Sie kann gesundheitliche Störungen wie Schlafapnoe zu Tage fördern. Zudem sind Betreuungsangebote durch spezialisierte Psychologen denkbar. Auch für das Ausschleichen von Schlafmitteln kann die schlafmedizinische Untersuchung die richtige Grundlage geben.

 

 

 

Interessiert? Melden Sie sich an für unsere ganzheitliche Schlafberatung.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0